Finnlands Modellversuch in der Kritik

10.01.2017 00:00 von Harald Buwert

Der Ministerialrat für Finanzen steht der Steuerungsgruppe für einen Großversuch vor, mit dem die finnische Regierung der Langzeitarbeitslosigkeit begegnen will. Ab 1. Januar erhalten 2.000 zuvor ausgeloste Langzeitarbeitslose für zwei Jahre 560 Euro pro Monat und steuerfrei, dazu kommen Wohngeld, Leistungen wie Elterngeld und Zuschläge, die es auch sonst gäbe. Die 560 Euro, so Tanninen, orientierten sich am Satz der Grundsicherung in Finnland. Die gäbe es nun voraussetzungslos, woran sich nichts ändere, wenn die Betroffenen in diesen zwei Jahren einen Job bekämen, sich über befristete Arbeitsverhältnisse etwas dazu verdienten oder einfach nichts täten. „Es geht darum, das Sozialversicherungssystem einfacher zu machen.“

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